EIN BEITRAG VON HELGE KLOOS
In einer Welt stetiger technischer Innovationen bleibt die Nähe zum Kunden der Schlüssel zum Erfolg. Erfahren Sie, wie die SASSE Elektronik GmbH durch kundenzentrierte Entwicklung Produkte schafft, die Technologie, Kundennutzen und regulatorische Anforderungen perfekt vereinen. Tauchen Sie ein in die Methoden und Strategien, die sicherstellen, dass unsere Lösungen exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind – von der ersten Idee bis zur Markteinführung.
Kundenzentrierte Entwicklung: Erfolgsstrategien für einen integrierten Entwicklungsprozess zwischen Medizingeräteherstellern und Dienstleistern
In einer Welt, in der technologische Fortschritte und regulatorische Anforderungen immer komplexer werden, bleibt die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse von Kunden einzugehen, ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg. Bei der Sasse Elektronik GmbH, einem führenden CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) im Bereich medizinischer Anwendungen, steht die kundenorientierte Entwicklung im Mittelpunkt unseres Handelns. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die Integration von Technologie, Kundennutzen und regulatorischen Vorgaben entwickeln wir innovative Produkte, die echte Mehrwerte bieten – von der ersten Konzeptphase bis zur Serienreife.
Was bedeutet kundenorientierte Entwicklung für uns?
Für uns bedeutet kundenorientierte Entwicklung, dass wir Produkte entwickeln, die exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden und die der Nutzer der Medizingeräte zugeschnitten sind. Dies geschieht nicht nur bei der Ideenfindung, sondern auch bei der gesamten Entwicklungsreise – bis hin zur Markteinführung. Für den Markterfolg von Medizingeräten wird zunehmend wichtig, dass der Nutzer effektiv und effizient und mit einem guten Gefühl die Interaktion mit dem Gerät durchführen kann. Dazu zählt auch, dass Medizingerätenutzer heute wenig bis keine Zeit dafür aufwenden können und wollen, um den Umgang mit einem Gerät zu trainieren. Damit wird die Nutzerzentrierte Medizingeräteentwicklung und damit die Entwicklung moderner Bedienelemente (Human Machine Interfaces, HMIs) als integrierter Bestandteil eines Geräts immer wichtiger und wir achten darauf, dass unsere Lösungen sowohl den funktionalen Anforderungen als auch den Erwartungen der Nutzer gerecht werden.
Die drei Säulen der kundenorientierten Entwicklung: Technologie, Kundennutzen und regulatorische Anforderungen
Die erfolgreiche Umsetzung kundenorientierter Entwicklung beruht auf der Fähigkeit, drei entscheidende Dimensionen miteinander zu verbinden:
- Technologie:
- Beim Nutzerzentrierten Medizingerät geht der Trend geht von klassischen Bedienelementen hin zu vernetzten, intuitiven und interaktiven Lösungen. Moderne Technologien wie Touchscreens, Sprachsteuerung, Gestensteuerung und KI-gestützte Menüs ermöglichen eine intuitive und flexible Bedienung, auch über mobile Endgeräte. Künftig werden Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
- In der diagnostischen oder therapeutischen Technologie geht es vor allem darum durch Digitalisierung und Datenverarbeitung u.a. mit AI bereits im Medizingerät oder sogar einer Komponente Mehrwert zu schaffen. Mit intelligenter Mustererkennung von Regelmechnismen bis zu Bildern können Instrumente besser genutzt werden was entweder zu einer besseren Behandlung, einer besseren Verfügbarkeit des Geräts, zu einer besseren Kostenposition oder auch zu einem geringeren Energieverbrauch beitragen kann.
- Kundennutzen:
Die technologische Entwicklung richtet sich stets nach den spezifischen Anforderungen unserer Kunden und der Nutzer des Medizingeräts. So entwickeln wir intuitive Bedienkonzepte für den Endanwender, die nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Patientensicherheit erhöhen. Der Anwendungsnutzen steht dabei im Mittelpunkt – Technologie wird nicht um ihrer selbst willen implementiert, sondern um konkrete Bedürfnisse zu realisieren. - Regulatorische Anforderungen:
In der stark regulierten Medizintechnik sind Sicherheits- und Qualitätsstandards von zentraler Bedeutung. Diese müssen bei jeder technologischen Entwicklung berücksichtigt werden, da sie entscheidend zum Vertrauen unserer Endkunden beitragen. Auch hier ist von Anfang an eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden erforderlich, um unsere Produktentwicklung im Gesamtkontext der Applikation / Behandlung des Patienten zu bewerten.
Unsere Methoden der kundenorientierten Entwicklung
Um die Bedürfnisse unserer Kunden in den Entwicklungsprozess zu integrieren, nutzen wir eine Vielzahl erprobter Methoden:
Design Thinking:
Hierbei binden wir unsere Kunden und auch häufig Kunden von Kunden von Anfang an in den Prozess ein, um Lösungen zu entwickeln, die ihren Anforderungen genau entsprechen. Iterative Phasen aus Verstehen, Ideenfindung, Prototyping und Testen stellen sicher, dass das Endprodukt optimal auf die Nutzer abgestimmt ist. Bei uns fängt diese Konzeptphase mit einem System Footprint-Workshop an, den wir gemeinsam mit unserem Kunden durchführen, um so früh wie möglich ein gemeinsames Verständnis für den Produktnutzen aus verschiedenen Stakeholder-Perspektiven zu bekommen.
Feedback-Schleifen:
Durch regelmäßiges Einholen von Kundenfeedback überprüfen wir kontinuierlich, ob sich unsere Entwicklungen auf dem richtigen Weg befinden. Die hohe Transparenz unserer Entwicklung beim Kunden zeigt sich hier als sehr effektiver Ansatz, um lange Re-Work-Schleifen zu verhindern.
„Prototypen“-Tests:
Bereits sehr frühen Entwicklungsphasen stellen wir Demonstratoren / Prototypen zur Verfügung, die der Kunde für erstes Marktfeedback bei Endkunden / Messen etc. nutzen kann. Dabei wird explizit mit dem Kunden verhandelt welche Funktionen in diesem frühen Stadium der Entwicklung welchen Reifegrad haben sollen.
Agile Entwicklung:
Dank der iterativen, flexiblen Vorgehensweise der agilen Entwicklung können wir Kundenfeedback schnell umsetzen, was die Kundenzufriedenheit deutlich erhöht.
Strategien zur Verankerung der Kundenorientierung
Neben diesen Methoden setzen wir auf strategische Ansätze, um die Kundenorientierung in unserem Unternehmen fest zu verankern:
Kundenorientierte Unternehmenskultur:
Von der Führungsebene bis zu den Entwicklern – alle bei Sasse Elektronik verstehen und leben die Bedeutung der Kundenorientierung und empfinden, die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden als Bereicherung des Entwickleralltags. Nur so können echte Innovationen entstehen.
Multidisziplinäre Teams:
Durch den engen Austausch zwischen den Bereichen Entwicklung und Vertrieb mit dem Kunden sorgen wir dafür, dass alle relevanten Perspektiven berücksichtigt werden, um marktreife und kundenfreundliche Lösungen zu schaffen.
Kontinuierliche Marktforschung:
Die Bedürfnisse unserer Kunden sind im Wandel. Regelmäßige Marktforschung sowie Kooperationen mit Technologietreibern hilft uns, neue Trends frühzeitig zu erkennen und unsere Entwicklungsstrategie entsprechend anzupassen.
Fazit: Wie wir Kundenzentrierung leben
Bei der Sasse Elektronik GmbH setzen wir auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, um innovative Lösungen in der Medizintechnik zu entwickeln, die nicht nur technologisch fortschrittlich, sondern auch benutzerfreundlich sind und einen hohen Anwendernutzen haben. Der ständige Austausch mit unseren Kunden ermöglicht es uns, Produkte zu schaffen, die reale Probleme lösen und einen echten innovativen Mehrwert bieten. Für uns ist kundenorientierte Entwicklung nicht nur eine Methode, sondern eine gelebte Unternehmensphilosophie. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Produkte den Markt erfolgreich erobern und sich gegenüber der Konkurrenz behaupten.

